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Wie startet man Gebläse unter Volllast?

Wird ein Gebläse gestartet, so wird sich der Druck ergeben, welcher aufgrund der Strömungsverhältnisse im vor- oder nachgeschaltetem Rohrleitungssystem möglich ist.

Ist also das Gebläse an ein druckseitges Rohrleitungssystem angeschlossen und saugseitig mit einem Ansaugfilter und einer Drosselklappe versehen, so wird der Druck die Höhe erreichen, die notwendig ist, die Leitungswiderstände zu überwinden.


Wird also ein Gebläse an einem offenen System gestartet, so sind dort nur sehr geringe Widerstände zu erwarten, der erforderliche Druck ist sehr niedrig und die geförderte Menge wird einen relativ hohen Wert annehmen. Da sich der Leistungsbedarf und demzufolge auch der Motorstrom proportional zum Volumenstrom verändern, wird bei einem hohen Volumentrom auch ein hoher Motorstrom benötigt.

Um den Motorstrom in der Startphase auf ein Minimum zu reduzieren ohne die Strömungsverhältnisse des Systems zu verändern, kann man für den Gebläsestart s.g. Softstarter verwenden (Siehe Abschnitt "Ist ein Softstarter energetisch sinnvoll?"). Jedoch ist es außerdem sinnvoll, den Volumenstrom zu minimieren, um eine weitere Optimierung zu erreichen.

Dies kann dadurch erreicht werden, dass installierte Drosselklappen soweit geschlossen werden, dass gerade die Mindestvolumenmenge gefördert werden kann, die benötigt wird, oberhalb der Pumpgrenze zu arbeiten (Siehe Abschnitt "Pumpen, was ist das?") Diese Maßnahme wird die aufgenommene Leistung soweit begrenzen, dass das Gebläse ohne extreme Lastspitzen innerhalb der kürzest möglichen Zeit hochgefahren werden kann.

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